Film "Perleberg - Auf Spurensuche" Teil 1 bis 3

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Perleberg - auf Spurensuche

 

... die neue Filmserie

 

Tiefgründig und genauer informierend, mit viel mehr Details zur Geschichte der Stadt Perleberg, sind die Filme dieser Serie gestaltet.

Einzelthemen, Einzelgeschichten, Anekdoten und vieles mehr wird den Wissenshunger aller Perleberg - Begeisteter stillen.

Wie gewohnt, untermalt mit Bildern von heute, gestern und auch vorgestern! Dabei wieder Bildmaterial, das noch nie zuvor veröffentlicht wurde!

 

Teil 1

 

 Der Blick schweift zurück in die 1930er Jahre, einer Zeit, zu der noch niemand ahnte was noch kommen würde.

 Welche Rolle die Elbe im April 1945 für Perleberg und seine Einwohner spielte, wird im Film behandelt, ebenso wie das Gut in Wüsten Buchholz.

 Ob das Perleberger Flugkommando oder polnische Kriegsgefangene, die Menschen schrieben die Geschichte.

 Welche Gemeinsamkeiten der Moltkeplatz und die Hamburger Chaussee haben, wird im ersten Teil geklärt.

 Der Weg führt weiter zum ehemaligen MINOL-Tanklager an der Hamburger Chaussee und zum Hotel "Stadt Berlin".  

 Wir klären die Frage, wer oder was "Dockhorn" war und ob es an der Löwenapotheke wirklich Löwen gab!

 Welcher Meinung sind Sie? Gab es Löwen oder nicht? Wir klären auf und finden eine Antwort auf diese so brennende Frage.

 Persönlichkeiten Perlebergs werden beleuchtet. Aber was hat das mit diesem Wohnviertel zu tun? Eine ganze Menge, sonst wäre es nicht Thema in diesem Film! Dazu stehen die Wittenberger Elblandfestspiele in einem ganz engen Zusammenhang!

 Bernd Briese kommt zu Wort und hat eine ganz interessante Geschichte zu erzählen... Bei dieser Geschichte geht es um einen heftigen Streit zu Gunsten der Stadt, der auch die SED-Kreisleitung beschäftigte und noch heute positive Auswirkungen auf den Tierpark hat.  

 Der 14. Oktober 1945 wird Thema, wie auch die Traktoren auf dem Perleberger Bahnhof.

 Als bedeutendste kulturelle Einrichtung Perlebergs zu Zeiten der DDR, das Kreiskulturhaus. Werfen wir auch darauf einen Blick.

 

 

Teil 2

 

 

Teil 2 der Spurensuche macht sich auf den Weg, wieder das alte Perleberg zu erkunden. Neben allgemeinen geschichtlichen Informationen gibt der Film Auskunft über das Leben in der "verbotenen Stadt". Wie lebten die Sowjets in Perleberg, in eben dieser "verbotenen Stadt" in  der Stadt? Originalaufnahmen zeigen die Stadtkaserne und das "Flugplatzgelände" Perlebergs während der Zeit der sowjetischen Soldaten in diesem Städtchen.

Die Reise geht weiter auf den Spuren des Gewerbes und des Handwerks. Informationen folgen zur Blütezeit der Tankstellen in der Stadt. Davon gab es eine ganze Menge...! Zum Thema Perleberger Senf wird hier auch der "Senf zugegeben". Ist der heutige Perleberger Senf der Ursprüngliche? Wer produzierte den Perleberger Senf, der damals noch als Mostrich bezeichnet wurde? Eine Antwort findet sich im Film. Immer wieder werden zwischendurch Abstecher zu anderen Handwerksorten gemacht. Wieder Überraschungen pur.

 

Teil 3

 

 

In den Jahren 1929/30 hat man sich bereits mit dem alten Perleberg insoweit beschäftigt, dass örtliche Zeitungen aus der Zeit von 1838 bis 1856 teilweise neu aufgelegt und dazu noch mit dem in jener Zeit vorhandenen Wissen um alte Stätten kommentiert wurden. Ein wahrer Fundus von Informationen, denn ohne die Kommentierungen wären nur Fakten ohne jeden örtlichen Bezug aus diesem Nachdruck zu entnehmen. In einem kleinen Städtchen wie Perleberg benötigte man im 19. Jahrhundert keine eindeutigen Adressen und Ortsbeschreibungen. Jeder kannte jeden und man wusste mit einer einfachen Bezeichnung den jeweils betreffenden Ort zu finden.

Diese Zeitungen verweisen auf einige unbekannte, oder besser vergessene Orte. Wer weiß noch heute, wo einst das Gasthaus „Stadt Weimar“ stand oder der „Goldene Löwe“? In der Tat, beide Gasthäuser gab es in Perleberg. Diese, wie auch weitere Namen und Orte von Gastlichkeiten werden Thema sein. Soweit es möglich ist, werden diese mit Abbildungen oder Auszügen aus den alten Zeitungen untermauert. Schon die Namen „Polumskys Kaffeehaus“ und „Schweizer Häuschen“ machen neugierig, sind sie doch kaum bekannt. Aber unter dem Namen „Bürgergarten“, dem Nachfolger, ist vielen das Haus im Hagen noch geläufig.

Weiter geht es zu den Forst- und späteren Gasthäusern „Alte Eichen“ und „Bollbrück“. Während „Alte Eichen“ seit Jahrhunderten an gleicher Stelle war, ist „Bollbrück“ ein wenig gewandert. Untermauert werden diese Tatsachen durch diverse Landkarten, die fast dreihundert Jahre Perleberger Entwicklung nachvollziehen lassen. Und eine der ältesten Karten hält weitere Überraschungen bereit, die die Wege der Urahnen durch die Prignitz bei Perleberg neu und etwas anders aufzeigen, als bisher in dieser Form angenommen und betrachtet.

Doch der größte Fund in einer dieser alten Zeitungen beantwortet endlich eine lange offene Frage zu der jüdischen Bevölkerung in Perleberg. Man sucht hier in Perleberg zu Recht, an welcher Stelle der „Judenfriedhof“ angesiedelt war, bevor der auch heute noch bekannte Friedhof in der Sophienstraße eröffnet wurde. Nahezu beiläufig gibt der Nachdruck aus dem Jahre 1852 darüber Auskunft, einschließlich der zugehörigen Kommentierung. Der Film und das Buch geben die Erklärung, auch wenn heute nichts mehr von diesem alten „Judenfriedhof“ vorzufinden ist. Eine Generationenfrage scheint damit beantwortet, die dennoch weitere Recherchen zu diesem Thema erfordert.

 

 

 

 

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